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»Ökodorf« Brodowin

Das »Ökodorf«* Brodowin liegt im Unesco-Biosphärenreservat
Schorfheide-Chorin abseits lauter Verkehrsströme.

Es bietet alles, was zum Überleben nötig ist:
Hofläden, Bioladen,** Gasthaus, auch Kirche und Frisör.

Das einzige Dorf in Brandenburg mit mehr Kindern als Senioren. Rund 430 Einwohner,
darunter etliche Großstadtflüchtlinge aus Vor- und Nachwendezeiten.
Entsprechend vielfältiges Dorf- und Vereinsleben: Theatergruppe, Chor, Kinderwerkstatt,
top Fussballmannschaft u.v.m.

Ökodorf Brodowin mit Kirche

Dorfanger Brodowin mit Storch

* Der aus der LPG »8. Mai« hervorgegangene Landwirtschaftsbetrieb »Ökodorf Brodowin« ist nicht etwa von Volkes nun in Dorfes Hand geraten, sondern befindet sich in Privatbesitz. Das Dorf ist nicht diese Firma, wenn auch Brodowiner dort in Lohnarbeit stehen, Land an das Unternehmen verpachten oder als Mitgründer Kommanditisten waren. Aus dem gemeinschaftlichen Wende-Projekt »Ökodorf« wurde der Marken- und Firmenname »Ökodorf« und führt nun zumindest bei sozialromantischen Besuchern, die auf der Suche nach dem »Ökodorf«-Dorf sind, bisweilen zu leichter Verwirrung.

** Bioladen des Großbetriebs »Ökodorf Brodowin«: vielfältige hofeigene Produkte sowie übliche Biowaren (auch sonn- und feiertags geöffnet. Imbiss, italienische Kaffeemaschine und Eis, letzteres ausgereicht mit dem wahrscheinlich kleinsten Kugelportionierer nördlich der Alpen) / Hofladen der Familie Bressel im nahen Pehlitz mit kleinbäuerlichen Demeter-Produkten in kulinarisch bemerkenswerter Qualität / Familienbetrieb Ziegenhof Pörschke am Brodowiner Dorfanger: Frischkäse, Wurst im Glas, Grillwurst, Salami (ebenfalls Demeter) / Jäger Schwendicke: Grillwürste aus Wild- mit Hausschwein, Wurst im Glas, Knacker, luftgetrocknete Wildwurst, Wildfleisch (Schwarz- und Rotwild) / Fischer: in der Regel freitags Fisch ... und Angelkarten (mit Kahnverleih).

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Wird Brodowin gentrifiziert?
Oder gar versyltert?
Zerstört der Tourist, was er sucht, indem er es findet?